Auszeichnungen

Das Restaurant Moosburg wurde von Gastro-Diamant Europa anonym, unabhängig, neutral getestet und mit dem Gastro-Diamant Europa der exklusiven Gastronomie-Auszeichnung für hervorragende Service-Qualität und Gastfreundschaft 2015 und 2017 ausgezeichnet.

Zum Testergebnis

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen für die Nominierung unseres Restaurants zur exklusiven Gastronomie-Auszeichnung für Service-Qualität und Gastfreundschaft mit dem Gastro-Diamant Europa.

Zeitungsberichte und Restaurant-Tester Berichte.

Zeitungsbericht über die Moosburg (PDF)

Freisprechungsfeier, bei der Prüflinge im Gastgewerbe geehrt wurden

 

Bericht der Mittelschwäbischen Nachrichten aus Krumbach:

 

Spuk in hellen Nächte

Haselbach Der finstere Raubritter Rollo, der klagende Geist des Burgfräuleins Waltraud, die den Untergang ihres Geschlechts beweint und ihr in Gewitternächten wiehernder Schimmel: Unsere Wanderung zur Moosburg ist im wahrsten Wortsinn eine "sagenhafte Gespenstertour". Dorthin unterwegs können wir über die spannenden Geschichten nachdenken, die sich die Menschen früher hier erzählt haben.

VON HANS BOSCH

Die Moosburg in den westlichen "Stauden" ist als Naturdenkmal für den Bereich im äußersten Südosten des Landkreises vielen ein Begriff. Nach ihr sind Straßen benannt und sogar ein Restaurant. Südlich der Straße Obergessertshausen - Haselbach gelegen, befindet sich der hoch aufragende Burgberg im "Dreiländereck" der Landkreise Günzburg, Unterallgäu und Augsburg-Land - hätte es also verdient, öfter besucht zu werden. Die Landschaft ist imposant, der Wald könnte schöner nicht sein, die Wege sind für Biker geeignet und der Wanderer ist zumeist völlig allein.

Westlich der Kirche

Auftakt unserer Tour "Rund um die Moosburg" ist der große Parkplatz westlich der klassizistischen Kirche von Haselbach mit ihrem bemerkenswerten Turm. Wir wandern am Restaurant Moosburg (werktags ab 17 Uhr und sonntags ab Mittag geöffnet) südöstlich durch das Dorf, kommen zur Raiffeisenbank und schließlich zur Moosburgstraße. In sie wird rechts eingebogen und bald geht es links nach Osten, ab dem Ortsrand auf Schotter leicht bergauf zum Wald und in diesen hinein. Beim ersten flacheren Stück zeigt sich zehn Meter abseits des Weges ein Marterl mit Madonna und Ruhebank. Wenig später kommt ein zweiter Bildstock mit Bauernmalerei auf Papier in Sicht, auf dem nur die Jahreszahl 1986 noch gut lesbar ist. Hier halten wir uns links und verlassen die uns bisher begleitende Radwegmarkierung, die geradeaus weiter bergauf zeigt. Unser Weg geht ziemlich eben nach Osten. Schon bald erreichen wir eine links stehende, gelbblau markierte alte Eiche mit Jägerstand. 100 Meter weiter biegen wir wieder links nach Norden ab. Der frisch mit Juraschotter gekieste Weg führt uns in den Hochwald. Etwa 100 Meter gehen wir ab der Hangkante bergab, sehen von hier aus bereits die Aufschüttungen der früheren südlichen Vorburg und kommen zu einem Baum mit zwei Schildern (Grün weist nach links: Rund um die Moosburg; Rot zeigt nach rechts zur Moosburg). Von hier vertrauen wir uns einem wenig begangenen Pfad an und kommen nordwestlich laufend direkt zum mächtigen Burggraben. Der Weg geht hinunter und anschließend zum eigentlichen Burgberg hinauf. Oben zeigen sich uns eine mächtige Weißtanne und zwei alte Linden. Ansonsten ist von der früheren Burg nichts mehr zu sehen; höchstens am Fuß der Tanne einige alte Tonscherben, manche halbrund gebrannt. Beim Umwandern des Burghügels zeigt sich deren frühere Größe. Im Nordwesten bietet sich außerdem beim Blick in die Tiefe der größere der beiden früheren Schlossweiher an - unserem nächsten Ziel. Auf gleichem Weg kehren wir in den Burggraben zurück. Der "Pfadfinder" entscheidet sich für den direkten Steil-Abstieg stets im Burggraben zum Weiher. Wer es gemütlicher will, geht zurück zur Buche mit den beiden Schildern und erreicht nach zehn Minuten stets bergab gehend die Straße Obergessertshausen- Haselbach. Wir biegen links ein und bleiben die nächsten 500 Meter am Fahrbahnrand, erreichen die beiden "windschiefen" Landkreisschilder und kommen am Waldrand zu einem nach rechts abbiegenden Wiesenweg. Hier lohnt sich ein Abstecher: Nach lediglich zehn Metern geht es im Wald von der Straße auch links ab und auf schönem Weg in wenigen Minuten zum idyllisch gelegenen Schlossweiher mit dicken Karpfen, bunt blühenden Seerosen und sich im Wasser spiegelnden Tannen. Die ideale Brotzeitstation - wenngleich ohne Bademöglichkeit.

Unser Weg geht zurück zur Straße und am linken Waldrand nach Norden durch Wiesen, später wieder an den Forst heran, biegt nach Westen ab und leicht bergauf in den Wald, aus ihm heraus auf die Höhe mit einem herrlichen Blick (bei Föhn) auf die Gebirgskette zwischen Säuling und Säntis und im Nahbereich auf die Kirchen von Haselbach und Kirchheim. Es geht hinab ins Dorf und wenig später sind wir im Zentrum. Wer will, kann unmittelbar vor den ersten Häusern rechts hinaufgehen, nach wenigen Metern links abbiegen und gelangt nördlich der Bauten auf einem Wiesenweg zur Marienkapelle, die zumeist offen ist. Von der Höhe aus bieten sich Haselbach, das Haseltal und die Alpenkette noch einmal von ihrer schönsten Seite. Der Kapellenweg führt zurück ins Dorf.